Die Grünen Niederösterreich

PA: LAbg. Amrita Enzinger Projekt Donauwasser für das Marchfeld keine Lösung

 Projekt Donauwasser für das Marchfeld keine nachhaltige Lösung

 Laut Landwirtschaftskammer soll durch künstliche Bewässerung mit Donauwasser

die Landwirtschaft im Weinviertel für die Zukunft fit gemacht werden.

LAbg. Amrita Enzinger, Biobäuerin Maria Vogt und  Bezirkssprecher Christian Schrefel

stehen dem Milliarden teuren Vorhaben skeptisch gegenüber.

„Donauwasser gegen die Trockenheit auf den Feldern im Weinviertel?

Als Umwelt- und Naturschützerin sehe ich da schwerwiegende Gedankenfehler.

Die Landwirtschaft muss sich der Natur anpassen. Nicht umgekehrt. Die Auswirkungen sind nicht erst seit gestern spürbar.

Obst- und Gemüseanbau muss neu gedacht werden“, so Amrita Enzinger und weiter,

„Donauwasser wird den Klimawandel nicht stoppen!“

 

Weitere Forderungen der Grünen, Wiederherstellung der Bodengesundheit durch eine Öko-Offensive.

„Das heißt im Klartext: Kein Gift mehr in die Böden!“, erklärt Christian Schrefel deutlich.

Die Grünen stellen sich also ganz klar gegen das Projekt, weil immense Kosten für die Pipelines aufgebracht werden müssten,

der Wasserbedarf im Sommer bei Donau Niedrigwasser am größten wäre,

mit einem  immensen Energieverbrauch für die Pumpwerke zu rechnen ist.

Des weiteren würden sich diese Eingriffe in den Donauwasserhaushalt  auf die Ökologie und Limnologie des gesamten Stromes auswirken,

auch die Ökologie des Nationalparks Donau-Auen wäre gefährdet und die Auswirkungen auf unsere Nachbarstaaten wären nicht abschätzbar.

 

Bio-Bäuerin Maria Vogt: „Landwirtschaft ist Täter und Opfer des Klimawandels.

Eine einseitige Betrachtung aus Opfersicht und Hilfe mit millionenschweren Projekten ist weder nachhaltig noch gesellschaftlich vertretbar.

Die Reduktion klimaschädlicher Produktionsweisen in der Landwirtschaft  mittels biologischer Bewirtschaftung,

Förderung von Biodiversität und Boden- und Gewässerschutz,  sind langfristige Maßnahmen

um die Klimaziele zu erreichen und kommen somit der gesamten Gesellschaft zu Gute.“

 

Details im Factsheet

doc icon Projekt-Donauwasser-Factsheet-Enzinger.docx

 

Rückfragen: Amrita Enzinger  +43 (0) 664 831 74 04


Foto: Maria Vogt, Bio-Bäuerin, Obersdorf, Labg. Amrita Enzinger, StR. Christian Schrefel, Bezirkssprecher der Grünen MI

(©Thomas Falch bei Namensnennung zu verwenden)

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