Die Grünen Niederösterreich

Frauen in den Regionen stärken!

Landtagsabgeordnete Amrita Enzinger und Sozialsprecherin der Grünen, Nationalrätin Berivan Aslan präsentierten diese Woche in Deutsch Wagram den aktuellen Grünen Frauenbericht. Wie jedes Jahr liefert auch der neue Grüne Frauenbericht Informationen und Fakten zu Frauenleben in Österreich. 2017 liegen die Schwerpunkte bei “Soziales und Arbeit”, “Frauen in den Regionen” und “Gewalt gegen Frauen”. In der Gesellschaft herrscht oft das Bild vor, dass Frauen an ihrem geringeren Einkommen selbst schuld seien, weil sie eben den „falschen Beruf“ für sich ausgewählt hätten.

„Genau diese Vorstellungen führen dazu, dass die Einkommensunterschiede nicht effizient bekämpft werden. Denn sie verschleiern, dass die Arbeit von Frauen in unserer Gesellschaft systematisch unterbewertet wird und so massive Auswirkungen auf die Erwerbsmöglichkeiten von Frauen hat“, so Grünen Abgeordnete Enzinger.

Die Erwerbsquote von Frauen steigt zwar kontinuierlich, aber von einer tatsächlichen Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt kann dennoch nicht die Rede sein. Der Gender Pay Gap schließt sich nur im Schneckentempo, und die „gläserne Decke“ macht Frauen mit Karriere-Ambitionen immer noch einen Strich durch ihre Lebensplanung. Dem hohen sozialen Wert dieser Tätigkeiten müssen endlich auch gerechte Löhne folgen.
„Ist das Einkommen von Österreicherinnen schon oft niedrig beziehungsweise nicht existenzsichernd, so sieht die Situation für Frauen mit Migrationshintergrund noch einmal schlechter aus. Migrantinnen sind nicht nur seltener erwerbstätig als Österreicherinnen, auch ihre Arbeitslosenquote ist deutlich höher als jene von Österreicherinnen“, so NR Berivan Aslan.

Für Niederösterreich sieht Landtagsabgeordnete Amrita Enzinger daher raschen Handlungsbedarf und präsentiert vier wesentliche Punkte. „Vor allem müssen wir beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs ansetzen. Wir wissen, dass der öffentliche Verkehr zu 70% von Frauen genutzt wird. Hier gilt es rasche Verbesserungen zu erzielen. Aslan und Enzinger sind sich auch einig, dass vor allem im ländlichen Raum die Kinderbetreuungszeiten verbessert werden müssen. Es geht um qualitative und quantitative Verbesserungen, die für den Alltag von Frauen entscheidend sind. Abschließend müssen wir mehr Frauen in die Verkehrs- und Regionalplanung, sowie politischen Gremien mit einbeziehen“, so LAbg. Enzinger.

Pressefoto Frauenbericht - Kopie

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