Die Grünen Niederösterreich

Kategorie: Mobilität

365 EURO Ticket: Mein Resolutionsantrag wurde einstimmig am 34. Landeskongress der Grünen NÖ angenommen

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Resolutionsantrag
der Delegierten des Grünen Landeskongress vom 27.11.2016 in Stockerau
betreffend 365 Euro-Öffi-Jahresticket- ein Erfolgskonzept für Niederösterreich

Das 365 €-Ticket feiert bereits Erfolge seit 2012 in Wien, jetzt auch in Vorarlberg und auch Salzburg wird das 365 Euro-Jahresticket für die Stadt Salzburg einführen. Das Top Ticket für alle die es wollen.
Von 2010 bis Ende 2015 stieg die Anzahl der Wiener JahreskartenbesitzerInnen von 355.000 auf rund 700.000. Somit haben die Wiener Linien Ende 2015 einen neuen Bestwert erreicht.
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S8 Schildbürgerstreich des Monats: Krismer/Enzinger: 15 Jahre Stillstand und verlorene Zeit für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs

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Die Grünen Niederösterreich küren monatlich den NÖ Schildbürgerstreich. Im November fällt die Wahl auf die S8 Marchfeldschnellstraße. Grund: 15 Jahre sind nach dem ersten Versprechen, dass diese Straße gebaut und Entlastung bringen wird, vergangen. 15 Jahre, indem keinerlei andere Entlastungsmaßnahmen angedacht oder umgesetzt wurden. Die Grüne Klubobfrau Helga Krismer und Verkehrssprecherin Amrita Enzinger sind sich einig: „Diese Zeit hätte das Land besser für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und lokale kleinräumige Umfahrungen nutzen können, anstatt Millionen in Planungen und Leerläufe für eine Schnellstraße ins Nirgendwo zu stecken.“ Für die Umweltverträglichkeitsprüfung der S8, die durch bestes Ackerland gehen wird, brauchte die Asfinag bisher 3 Anläufe, weil das Unternehmen mit schlampig aufbereitetem Datenmaterial arbeitet. Selbst wenn die aktuelle UVP-Verhandlungshürde genommen und die S8 gebaut wird – sie endet laut Bauplan im Nichts. DAS ist ein Schildbürgerstreich. Die versprochene Entlastung durch die – laut Asfinag –600 Millionen teure Marchfeldschnellstraße wird nicht kommen, davon sind die Grünen Niederösterreich überzeugt.: „Die PendlerInnen und die Bevölkerung werden seit Jahren daher für dumm verkauft und hätte man die Zeit für Alternativen gerade im öffentlichen Verkehr genützt, wäre die S8 kein Thema und man hätte die gewünschte Entlastung längst erreicht“, so Enzinger und Krismer abschließend.

Foto: (v.l.n.r. Helmut Stachowetz-Axam, Bettina Bergauer, Helga Krismer, Amrita Enzinger, Beate Kainz)

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PA: Grüne zum 150. Geburtstag: Happy Birthday, Franz-Josefs-Bahn!

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Enzinger und Willi: Große Ausbauversprechen des Landes nur Papiertiger?

St. Pölten (OTS) – „Die niederösterreichische Landesregierung ist für ihre Leidenschaft bekannt, neue Straßen in üppiger Dimensionierung zu bauen. Umso erfreulicher, wenn die Franz-Josefs-Bahn anlässlich ihres 150-Jahr-Jubiläums mit einem Investitionsschub von 900 Mio. € zukunftsfit gemacht werden soll. Das wäre ein Lichtblick in der ansonsten straßenlastigen ÖVP-Verkehrspolitik Niederösterreichs“, betont die grüne Verkehrssprecherin Amrita Enzinger.
In der ersten Phase soll die Bestandsstrecke zwischen Absdorf-Hippersdorf (Bezirk Tulln) und Gmünd um 87 Mio. € ausgebaut werden. Phase 2 soll eine Direktanbindung von Horn und Phase 3 Neubauabschnitte samt Streckenbegradigungen umfassen. Dann soll die Fahrzeit von Gmünd nach Wien nur noch eineinhalb Stunden betragen, was Hochgeschwindigkeit wie auf der Westbahn erfordern würde.

Die Grünen haben aber große Sorge, dass zwar vielleicht Phase 1 mit einem Zehntel der Investitionssumme umgesetzt wird, dann aber nichts mehr weitergeht. Es könnte sich auch überhaupt um schöne Worte ohne Substanz handeln: Im druckfrischen ÖBB-Rahmenplan ist bis 2023 kein einziger Euro für die Umsetzung vorgesehen!

„Wenn es um die Bahn geht, stand bei der NÖVP viel stärker die Schließung von Bahnen im Vordergrund als der Ausbau. Und auch die Autobahn- und Schnellstraßenprojekte des Bundes laufen gerade in Niederösterreich oft diametral der Stärkung des öffentlichen Verkehrs entgegen“, merkt der grüne Verkehrssprecher im Nationalrat, Georg Willi, unter Hinweis auf die Nordautobahn und auf die geplante Marchfeldschnellstraße, beide parallel zur S-Bahn, an. Im Land stampft in Wiener Neustadt ein hoher ÖVP-Landespolitiker als Bürgermeister gerade um zig Euro-Millionen eine nutzlose Umfahrung aus dem Boden, wo es am öffentlichen Verkehrsangebot krankt, in Harmannsdorf wird eine Umfahrung gebaut, die die parallele S-Bahn-Verbindung abwertet, und gigantische Umfahrungsringe um Mistelbach und Zwettl um dreistellige Millionensummen strafen die angeblich fehlenden Geldmittel für Öffi-Projekte Lügen.

„Wir Grüne werden genau darauf achten, dass das Geburtstagsgeschenk für die Franz-Josefs-Bahn und ihre NutzerInnen nicht nur groß versprochen, sondern auch tatsächlich umgesetzt wird. Mit einem Zehntel der Investitionen oder gar mit leeren Versprechungen ohne reale Basis wie derzeit geben wir Grüne uns im Sinne der Fahrgäste nicht zufrieden. Denn das Rückgrat des Verkehrs muss im Lichte des Klimavertrages von Paris auch in Niederösterreich der öffentliche Verkehr werden. Das verlangt nach einem massiven Ausbau des Bahnangebotes und leistbaren Jahreskarten, wie das 365 Euro Jahresticket”, so die beiden Grünen VerkehrssprecherInnen.

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FREITAG, 13.00 UHR – PK ENZINGER – 365 € JAHRESTICKET / ÖFFI KAMPAGNE / RÜCK – UND AUSBLICK.

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Einladung zur Pressekonferenz der Verkehrssprecherin der Grünen Niederösterreich, Amrita Enzinger, gemeinsam mit Andreas Zbiral, Mobilitätsmanagement Weinviertel (eingeladen).

Thema: Jede/r Niederösterreicher/in gibt pro Jahr durchschnittlich 6200 € für Mobilität aus. Diese horrenden Kosten stellen viele Menschen vor großen Herausforderungen.
Grüne Lösung stellt das 365€ Jahresticket dar, welches in Wien und Vorarlberg schon Realität ist.
Zeit: Freitag, 28. Oktober 2016 – 13.00 Uhr Ort: Grünes Büro, Hauptstraße 39, 2230 Gänserndorf
Die VertreterInnen der Medien sind herzlich willkommen.
Grüne PK Enzinger/Zbrial zu Mobilität in Gänserndorf Datum: 28.10.2016, 13:00 – 13:30 Uhr Ort: Grünes Büro, Hauptstraße 39, 2230 Gänserndorf

Video:

videointro

Fotos von der Tour

Fotos (c) Martin Schiffer (http://www.schiffer-foto.com)

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WAS KANN DAS 365€-JAHRESTICKET FÜR ALLE ÖFFIS IN NÖ? – Info Veranstaltung in Ladendorf

SR Christian Schrefel; LAbg. Amrita Enzinger (Verkehrssprecherin)

SR Christian Schrefel; LAbg. Amrita Enzinger (Verkehrssprecherin) Bei der Infoveranstaltung im Alten Milchhaus (Ladendorf)

Du zahlst einfach 1 € pro Tag – egal wie oft und welches öffentliche Verkehrsmittel Du benutzt und wofür. Ob Du täglich in die Arbeit pendelst, am Wochenende Ausflüge machst oder Verwandte besuchen möchtest – es kostet immer 1 € pro Tag – ein ganzes Jahr lang.
Es ermöglicht Dir kostengünstige, umweltfreundliche, stressfreie Mobilität.
Du stehst nicht im Stau, sondern sitzt entspannt in einem öffentlichen Verkehrsmittel und kannst dabei jederzeit ungestraft Dein Handy oder Tablet benutzen.
Es erspart Dir Wartezeiten und Ärger an den Ticketautomaten.
Du brauchst Deinen günstigsten Tarif im Internet oder am Automaten nicht für jede Strecke selbst suchen und ausrechnen, sondern steigst ein und fährst los.

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Stehst du noch oder fährst du schon?

Die Grünen NÖ haben im Zuge ihrer 365€-Öffiticket-Kampagne „Stehst Du noch oder fährst Du schon?“ den 24. Oktober zum Nö-weiten „Tag des 365€-Öffitickets“ ausgerufen.

Der 24. Oktober ist ab sofort ein Fixpunkt im Veranstaltungskalender Niederösterreichs. Die Grünen Niederösterreich haben diesen Tag zum „Tag des 365€-Öffitickets“ erklärt. Mit niederösterreichweiten Aktionen rühren die Grünen in den Gemeinden die Werbetrommel für das grüne Projekt.

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„Am 24. Oktober machen wir deutlich, dass wir in NÖ um 1 Euro pro Tag das ganze Jahr lang mit Öffis unterwegs sein könnten. Und dafür machen wir uns stark“, so die Grüne Verkehrssprecherin Amrita Enzinger.

Auch im Bezirk waren die Grünen Ortsgruppen auf den Straßen, um für das 365€ Jahresticket zu werben. Egal ob in Gänserndorf, Deutsch Wagram, Leopoldsdorf oder Orth, der Zuspruch aus der Bevölkerung ist enorm. Das Ticket würde nicht nur die Geldbörse entlasten, sondern einen zusätzlichen Anreiz bieten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen und das Auto stehen zu lassen.

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Kein Anstehen am Ticketautomaten, keine mühsame Suche nach dem günstigsten Tarif von A nach B, Handy und Laptop während der Fahrt ungestraft benutzen, umweltfreundlich, nervenschonend, staufrei reisen – die Liste der Vorteile, die das Ticket bringt, ist lang.

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„Es soll ein Angebot an alle NiederösterreicherInnen sein, günstig mit Öffis in NÖ mobil zu sein. Das Ticket wird eine Veränderung des Verkehrssystems in Niederösterreich herbeiführen. Das Angebot wird die Nachfrage steigern, die Nachfrage wird dazu führen, dass vermehrt in den Ausbau der Öffis investiert werden muss. In Wien und Vorarlberg ist das bereits Realität. Das 365€-Jahresticket für alle Öffis in NÖ wird der erste Schritt einer neuen, modernen Verkehrspolitik in Niederösterreich sein“, ist sich die Verkehrssprecherin der Grünen, Amrita Enzinger, sicher.

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NÖ Grüne rühren Werbetrommel für 365-Euro-Jahresticket

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Plakate, Facebook-Kampagne und Aktionstag für Öffis am 24. Oktober
“Stilgerecht” vor entsprechender Lärmkulisse an der B14 in Klosterneuburg (Bezirk Wien-Umgebung) haben die NÖ Grünen Freitagfrüh eine Kampagne für die Forderung nach einem 365-Euro-Jahresticket für alle Öffis in Niederösterreich präsentiert. Plakate mit dem Slogan “Stehst Du noch oder fährst Du schon?” Mit Vollgas zum 365€-Öffiticket für NÖ!” werden im ganzen Bundesland affichiert.
Für den 24. Oktober kündigte Landessprecherin Helga Krismer einen Aktionstag an, um die Werbetrommel für das grüne Projekt – “in Wien ein Kassenschlager” – zu rühren. Dieser “Tag des Öffi-Tickets” soll künftig jährlich stattfinden. Neben Plakaten und Inseraten setzen die Grünen auch auf eine Facebook-Kampagne.
“Lebensqualität muss uns etwas wert sein”, verwies Krismer auf Entlastung der Anrainer vom Verkehrslärm und zugleich die Vorteile für die Öffi-Benutzer: Kein Anstehen beim Ticketschalter und staufreie Fahrt ans Ziel.
Verkehrssprecherin LAbg. Amrita Enzinger bezeichnete das 365€-Öffiticket als wichtigste Maßnahme, damit Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und eine Trendwende eingeleitet wird. Die ÖVP sei die einzige Partei im Bundesland, die sich noch dagegen sträube.
Strassenbauen ist out, éffi fahren ist in!

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15 Minutentakt nach Gänserndorf ist möglich!

s10

Den AUSBAU der S1 begrüßen wir. Denn damit nimmt auf lange Frist gesehen, der Schienengebundene Verkehr auch im Bezirk Gänserndorf an Attraktivität zunimmt.
Wir fordern jedoch den 15 Minuten Takt nach Gänserndorf. Die Konzepte liegen in der Schublade.

Z.B.: Positionspapier der ÖBB-INFRA aus dem Jahr 2011:
„S10: die Möglichkeit, Gänserndorf über Stadlau und in weiterer Folge über den Hauptbahnhof mit Wien Meidling zu verbinden, ergibt sich ab dem Fahrplanwechsel 2014/2015, also der Vollinbetriebnahme des Hauptbahnhofs. Davon profitieren Wien-PendlerInnen aus Niederösterreich ebenso wie die BewohnerInnen des 22. Bezirkes,“ (siehe auch Anhang)
Auch LR Wilfing (VP) stieß bei seinem Antritt als Landesrat 2011 ins gleiche Horn:
„„Korridor Gänserndorf
Rund 15.000 Pendlerinnen und Pendler, davon 41% im öffentlichen Verkehr, 59% Individualverkehr
• Ab 2012/2013: Neue Streckenführung mit Anbindung an die U2-Stadlau, die U3-Simmering sowie den neuen Hauptbahnhof im Halbstunden-Takt.
• Gleichzeitig ein Halbstunden-Takt auf der Stammstrecke, wodurch zusammen mit der neuen Anbindung ein Viertelstunden-Takt nach Wien für die Orte Gänserndorf, Strasshof und Deutsch-Wagram erreicht wird.
• Erweiterung der Park&Ride Anlage Strasshof um 350 PKW- und 360 Zweirad-Stellplätze im Zuge des Neubaus des Bahnhofes – Fertigstellung Ende 2012.
• Erweiterung der Park&Ride Anlage Deutsch-Wagram um 200 PKW- und 170 Zweirad-Stellplätze – Baubeginn 2013“ (Quelle: HP LR Carlo Wilfing)
Ich denke die BürgerInnen im Bezirk Gänserndorf haben lange genug gewartet. Ich verstehe nicht was LR Wilfing an der Umsetzung hindert.
Der 15 Minutentakt nach Gänserndorf ist möglich, das Land Niederösterreich muss ihn nur bestellen. Kostenpunkt 3,3 MIO EURO, das wäre ein zukunftsträchtige Investition für die gesamte Region, und im Vergleich zu diversen Straßenbau Projekten eine geradezu verschwindende Summe.
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PA: Top Jugendticket für alle unter 26 Jährigen, jetzt!

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Die Verkehrssprecherin der Grünen NÖ, Amrita Enzinger, möchte einmal mehr das Jugendticket um 60 Euro für Studierende umgesetzt haben.
Heute erneuerte sie ihre Forderung vor der Fachhochschule.

Niederösterreicher, die an einer Uni in Wien studieren, erhalten für das Wiener Öffiticket pro Semester 75 Euro Zuschuss seitens des Landes. Das Ticket für den Weg von ihrem Wohnort in Niederösterreich nach Wien müssen sie zur Gänze selbst tragen. Ebenfalls 75 Euro erhalten Niederösterreicher, die in Niederösterreich studieren – z.B. an der FH St. Pölten. Das ist für Studierende, die jährlich zwischen 500 und 1000 Euro für ihren Weg zur Uni zahlen müssen, ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Grünen Niederösterreich – allen voran Amrita Enzinger – wiederholen daher zu Semesterbeginn ihre Forderung, das 60 Euro-Top-Jugendticket auch auf Studierende auszuweiten. „Seit Jahren versuchen wir der ÖVP klar zu machen, dass es widersinnig ist, dass das Land das Öffiticket eines anderen Bundeslandes mehr fördert als das Pendeln im eigenen Bundesland. Man ist zu Recht stolz auf die Bildungseinrichtungen in Niederösterreich, lässt aber gleichzeitig die NÖ-Studierenden, die diese Fachhochschulen und Universitäten besuchen, im Regen stehen“, so Enzinger.

Folgende Beispiele zeigen deutlich: 75 Euro Förderung sind für Studierende keine wirkliche Entlastung: Eine Familie aus Orth an der Donau hat drei Söhne – alle drei haben sich dazu entschlossen, an Unis in Wien zu studieren. Für den Weg von Orth an der Donau nach Wien zahlt die Familie für die Söhne über 2000 Euro im Jahr – dafür gibt es keinerlei Förderung, gefördert wird lediglich das Öffiticket für die Kernzone Wien. Oder: Niklas M. wohnt in Bruck an der Leitha und besucht die FH St. Pölten – sein Zugticket kostet im Jahr 980 Euro. Eine Förderung von einmalig 75 Euro sind „besser als nix, aber keine wirkliche Hilfe“. So geht es auch Sophia aus Pernitz, die die FH in Wiener Neustadt besucht – sie zahlt 630 Euro. “Das 60 Euro-Top-Jugendticket würde allen wesentlich mehr helfen. Weitere Vorteile des Top-Jugendtickets: es gilt das ganze Schuljahr inklusive Ferien. Rund um die Uhr, auch an Wochenenden, an Feiertagen und schulautonomen Tagen”, erklären die Landes-Grünen. Und: es gilt in Bim, Bus und Bahn im gesamten Verkehrsverbund Ost-Region (Wien, Niederösterreich und Burgenland). „150 Millionen Euro würde die Ausweitung des Tickets auf NÖ Studierende dem Land NÖ kosten“, so Enzinger. Eine Summe, die sich das Land leisten muss, geht es nach den Grünen. „Es entlastet Familien und vor allem Studenten, die nicht auf finanzielle Hilfe von Eltern hoffen können“, so Enzinger.

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3.Piste: Volkswirtschaftlicher und ökologischer Wahnsinn

LAbg. Amrita Enzinger,  VzBgmIn Brigitte Krenn

LAbg. Amrita Enzinger, VzBgmIn Brigitte Krenn

In Zeiten wo Klimaschutz in aller Munde ist, und Österreich Klimapolitisch auf der Stelle tritt.
Grüne kämpfen auf Seite der BürgerInneninitiativen.
Beim heutigen Aktionstag der unabhängigen Bürgerinitiativen am Flughafen Schwechat herrscht ein einheitlicher Tenor: Die 3. Piste am Flughafen Wien ist in vieler Hinsicht gefährlich, wirtschaftlich nicht sinnvoll und eine hohe Belastung für die Menschen der Region. Damit unterstreichen auch Bürgerinitiativen, und ExpertInnen aus den Bereichen Recht, Landwirtschaft, Gesundheit, Toxikologie und Wirtschaftswissenschaft die Position der Grünen.
LAbg. Amrita Enzinger, Verkehrssprecherin der Grünen Niederösterreich, kämpft auf Seiten der Bürgerinitiativen und der Bevölkerung gegen dieses “Wahnsinns-Projekt: Es werden private Gewinne auf Kosten der Bevölkerung und der Umwelt gemacht. “Die 3. Piste ist ein ökologisches und volkswirtschaftliches Abenteuer, dessen Ausgang ungewiss ist“.
Ebenso anwesend war die Schwechater Vizebürgermeisterin Brigitte Krenn: “Der Flughafen Wien-Schwechat ist jetzt schon ein Verkehrsknotenpunkt, der nicht nur Fluglärm mit all seinen Folgen erzeugt, sondern auch in der Region um den Flughafen ein enormes Straßenverkehrsaufkommen bewirkt. Der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, wie ein Viertelstundentakt auf der Flughafenschnellbahn, ist nach wie vor nicht umgesetzt.” stellt Vizebgmin Krenn, Obfrau der Plattform gegen die 3. Piste ist, fest.
Amrita Enzinger stößt in das gleiche Horn: „Seit Jahren hinkt der Ausbau des öffentlichen Verkehrs in der Region in NÖ hinterher, während gleichzeitig die Besteuerung des Flugbenzins/Kerosin in weite Ferne rückt. BürgerInnen- und AnrainerInnenrechte werden mit den Füßen getreten. Die betroffene Bevölkerung wird mit ihren Sorgen und Ängsten nicht gehört und ernstgenommen. Neben den verheerenden ökonomischen Folgen bringt der Bau und Betrieb der 3.Piste auch eine enorme gesundheitliche Belastung für die Bevölkerung damit in weiterer Folge auch für die Volkswirtschaft und SteurzahlerInnen. Durch den Bodenbedarf von rd. 760 Hektar, geht wertvolles Ackerland verloren, davon werden 200 Hektar unwiederbringlich versiegelt, das ist für LandwirtInnen und BewohnerInnen der Region einfach unerträglich und ökologischer Wahnsinn.“
„Als Verkehrssprecherin der Grünen NÖ kommt für mich die 3. Piste auf Grund all dieser Fakten nicht in Frage“, schließt LAbg. Amrita Enzinger.

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